Unternehmensbewertung

Unternehmensbewertung: den realen Wert Ihrer Firma kennen

Unabhängige Bewertungsgutachten für Unternehmensverkauf und -kauf, Nachfolge, Finanzierungsrunden und steuerliche Zwecke. Wir wenden DCF, vergleichbare Multiplikatoren und substanzwertorientierte Verfahren an und leiten daraus eine belastbare Bandbreite ab.

Finanzberater analysieren die Bewertung eines Unternehmens anhand von Grafiken und Jahresabschlüssen

92,4%

Anteil der Familienunternehmen am spanischen Unternehmensbestand

Wer braucht eine Unternehmensbewertung?

Abweichende „Preiserwartungen“ sind das größte Hindernis bei M&A-Transaktionen in Spanien (34 % der Fachleute, Deloitte 2025).

Unternehmen im Verkaufsprozess

  • KMU, die ganz oder teilweise verkauft werden
  • Käufer, die den Kaufpreis überprüfen müssen
  • Unternehmensgruppen in Fusion oder Restrukturierung

Nachfolge und Generationswechsel

  • Familienunternehmen, die die Übertragung von Anteilen planen
  • Erben, die eine objektive Grundlage für die Aufteilung brauchen
  • Steuerliche Planung von Schenkungen und Erbfällen im Unternehmen

Investition und Finanzierung

  • Finanzierungsrunden mit Beteiligungsfonds oder Business Angels
  • Ein- oder Austritt von Gesellschaftern mit Bewertung der Anteile
  • Gutachten für Banken oder institutionelle Investoren

Steuerliche und rechtliche Pflichten

  • Geschäfte zwischen nahestehenden Personen (Art. 18 LIS): Bewertung zum Marktpreis
  • Gerichtsverfahren: Ausscheiden von Gesellschaftern oder Scheidungen
  • Dokumentation der Verrechnungspreise (Schwelle 250.000 €/Jahr)

So bewerten wir Ihr Unternehmen

1

Informationen erheben

Wir fordern die Jahresabschlüsse der letzten 3–5 Jahre an, dazu die Aufstellung der Finanzschulden, eine Liste der Vermögenswerte und außerbilanziellen Verpflichtungen sowie die wichtigsten Verträge mit Kunden und Lieferanten.

2

Analyse und Normalisierung

Wir bereinigen das EBITDA um außerordentliche Posten, korrigieren Vergütungen der Gesellschafter und stellen konzerninterne Geschäfte auf Marktpreise um (Art. 18 LIS).

3

Verfahren anwenden

Wir wenden mindestens zwei Verfahren an (DCF plus vergleichbare Multiplikatoren oder Substanzwert plus DCF) und gleichen mit vergleichbaren Transaktionen der Branche ab. So entsteht eine begründete Wertbandbreite.

4

Gutachten übergeben

Sie erhalten ein schriftliches, strukturiertes und unterzeichnetes Gutachten, das vor Investoren, Käufern, der spanischen Steuerbehörde (AEAT) oder einem Gericht Bestand hat. Wir begleiten Sie bei der Auslegung und bei der Preisstrategie.

Bewertungsverfahren, die wir anwenden

Wir setzen je Bewertung mindestens zwei Verfahren ein: Die Triangulation der Ergebnisse liefert eine robustere Bandbreite, die auch gegenüber Dritten Bestand hat.

Discounted Cashflow (DCF)

Innerer Wert auf Basis der künftigen Ertragskraft. Projektionen über 5–7 Jahre mit einem Abzinsungssatz, der an das Risiko im Geschäft angepasst ist.

Vergleichbare Multiplikatoren (EV/EBITDA)

Marktreferenz: Wir vergleichen Ihr Unternehmen mit Transaktionen in Ihrer Branche. Bei spanischen Industrie-KMU liegt die Spanne bei 5–7x EBITDA.

Angepasster Substanzwert

Für Unternehmen mit erheblichem Sachanlagevermögen: Wir passen die Buchwerte der Aktiva und Passiva an Marktwerte an.

Mischverfahren

Wir verbinden DCF und Substanzwert, um sowohl den Wert der Vermögenswerte als auch den Firmenwert zu erfassen. Ideal für Betriebe mit langer Geschichte und immateriellen Werten.

Was ist Ihr Unternehmen wert?

Nur 1 von 3 Familienunternehmen schafft die Unternehmensnachfolge erfolgreich. Eine unabhängige Bewertung ist die Grundlage für eine faire Einigung zwischen Generationen, Gesellschaftern oder Käufern.

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Unternehmensbewertung in Zahlen

3.473

M&A-Transaktionen in Spanien 2024 (TTR Data)

92,4%

Anteil der Familienunternehmen am spanischen Unternehmensbestand

1 von 3

Familienunternehmen, die die Nachfolge schaffen

Häufige Fragen zur Unternehmensbewertung

Vor allem drei: Discounted Cashflow (DCF) ermittelt den inneren Wert aus der künftigen Ertragskraft; vergleichbare Multiplikatoren (EV/EBITDA) stellen den Bezug zu Transaktionen der Branche her, bei spanischen KMU je nach Industrie zwischen 4x und 8x; der angepasste Substanzwert eignet sich für Unternehmen mit erheblichem Sachanlagevermögen. Bei Tecnocim wenden wir mindestens zwei Verfahren an, damit die Bandbreite belastbar bleibt.

Für KMU mit einem Umsatz unter 5 Mio. € liegt die Spanne in Spanien üblicherweise bei 2.000 bis 5.000 € und 2–4 Wochen. Für mittelgroße Unternehmen (5–20 Mio. €) sind 5.000 bis 15.000 € in 3–6 Wochen üblich. Im Rahmen von M&A oder eines Rechtsstreits kann der Aufwand 15.000 bis 40.000 € erreichen. Das Gutachten rechnet sich schnell: unter Wert zu verkaufen kostet deutlich mehr.

Artikel 18 im Impuesto sobre Sociedades (spanische Körperschaftsteuer) verlangt, dass alle Geschäfte zwischen nahestehenden Personen zu Marktwerten abgewickelt werden. Übersteigt das Volumen 250.000 €/Jahr, muss das Unternehmen dies mit einer Vergleichbarkeitsanalyse belegen. Bei unvollständiger Dokumentation beträgt die Sanktion 15 % der Korrektur, die die spanische Steuerbehörde (AEAT) festsetzt. Nötig ist eine Bewertung außerdem bei Erbfällen, Schenkungen und beim Ausscheiden von Gesellschaftern.

Erhebung und Analyse dauern bei einem üblichen KMU 2 bis 4 Wochen. Der gesamte Ablauf — EBITDA normalisieren, Verfahren anwenden, Gutachten schreiben — braucht meist 3 bis 6 Wochen. Bei komplexen Transaktionen, etwa M&A mit mehreren Gesellschaften oder einem Rechtsstreit, können 2–3 Monate nötig sein.

Der Buchwert spiegelt, was die Jahresabschlüsse ausweisen: das Eigenkapital nach den Regeln der Rechnungslegung. Der Marktwert ist der Betrag, den ein informierter Käufer zu zahlen bereit wäre. Der Unterschied kann groß sein: Ein Technologieunternehmen mit wenigen Sachanlagen hat womöglich einen minimalen Buchwert, aber einen sehr hohen Marktwert, weil künftige Erträge erwartet werden (Firmenwert).

Der erste Schritt ist, das EBITDA der letzten 3–5 Jahre zu normalisieren: private Ausgaben der Inhaber, Gehälter über oder unter Marktniveau und außerordentliche Posten herausrechnen. Danach kommen Branchenmultiplikatoren ins Spiel: bei spanischen Industrie-KMU 5–7x EBITDA, bei Dienstleistungen 5–8x, in der Technologie auch 10x und mehr. Ein professionelles Gutachten berücksichtigt zusätzlich Abschläge für die Abhängigkeit vom Gründer (15–30 %) oder für Kundenkonzentration.

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