Agrar- und Ernährungswirtschaft

Fördermittel für die Ernährungsindustrie: umfassende Betreuung

Die spanische Lebensmittelindustrie ist mit 27.896 Unternehmen der größte Industriezweig des Landes. Wir betreuen PERTE Agroalimentario, FEADER, CDTI und regionale Mittel, damit Unternehmen mit Tätigkeit in Spanien modernisieren, digitalisieren und innovieren.

Fördermittel für die Agrar- und Lebensmittelindustrie — vollständige Abwicklung für Unternehmen mit Tätigkeit in Spanien

51.092 Mio. €

Spanische Lebensmittelexporte 2024 (Rekord)

Welche Förderung kann Ihr Lebensmittelunternehmen beantragen?

Nur 24,3 % der Agrar- und Ernährungswirtschaft kommen bei der Digitalisierung voran. Die Fördermittel decken industrielle Modernisierung, F&E&I, Nachhaltigkeit und Internationalisierung ab.

Förderfähige Unternehmen

  • Herstellung von Lebensmitteln und Getränken (CNAE 10–11)
  • Abfüllung, Verpackung und Lebensmittelkennzeichnung
  • Agrartechnik und Technik zur Rückverfolgbarkeit
  • Genossenschaften und SAT mit Verarbeitungstätigkeit

Förderfähige Investitionen

  • Modernisierung: Maschinen, Produktionslinien
  • Digitalisierung: ERP, MES, IoT, Rückverfolgbarkeit
  • F&E&I: neue Produkte, Prozesse, Verpackungen
  • Nachhaltigkeit: Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft

Wichtigste Programme

  • PERTE Agroalimentario: 282 Mio. € vergeben
  • FEADER: 30–65 % der Investition je Region
  • CDTI Misiones: Forschung für Lebensmittel 2026
  • Kit Digital und ICEX Next (Internationalisierung)

Orientierungswerte

  • PERTE Agro II: bis zu 4 Mio. € je Unternehmen
  • FEADER Andalusien: bis zu 65 % für KMU
  • Katalonien, De-minimis: bis zu 500.000 € in 3 Jahren
  • ICEX Next: bis zu 24.000 € für den Export

So betreuen wir die Förderung Ihrer Lebensmittelindustrie

1

Prüfung der Förderfähigkeit

Wir analysieren CNAE-Code, Umsatz, Region und geplante Investitionen. Wir bestimmen, welche Programme vereinbar und kumulierbar sind: PERTE, FEADER, CDTI und die Steuerabzüge für F&E&I.

2

Aufbau des Vorhabens

Wir legen fest, welche Kosten in jedem Aufruf förderfähig sind, welche Investitionen vor oder nach dem Bescheid zu tätigen sind und wie sich das förderfähige Budget maximieren lässt.

3

Einreichung und Begleitung

Wir schreiben die technischen und wirtschaftlichen Projektbeschreibungen, reichen bei der ausschreibenden Stelle ein (Ministerium für Industrie, autonome Regionen, Red.es, ICEX) und bearbeiten Rückfragen.

4

Nachweis und Abschluss

Wir koordinieren den technischen und wirtschaftlichen Nachweis, bereiten Belege und Bescheinigungen auf und vertreten Sie bei Prüfungen. Zugleich behalten wir ergänzende neue Aufrufe im Blick.

Wie viel Finanzierung kann Ihr Lebensmittelunternehmen erhalten?

Das PERTE Agroalimentario hat 282 Mio. € an 286 Vorhaben von 224 Unternehmen vergeben. 96 % der Unternehmen der Branche sind KMU – für sie gelten die höchsten Fördersätze.

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Agrar- und Ernährungswirtschaft in Zahlen

51.092 M€

Lebensmittelexporte 2024 (Rekord)

282 M€

Vergebenes PERTE Agroalimentario

27.896

Unternehmen für Lebensmittel und Getränke

+30 Jahre

Erfahrung von Tecnocim mit öffentlicher Förderung

Häufige Fragen zur Förderung der Ernährungsindustrie

Ja. Das PERTE Agroalimentario richtet sich ausdrücklich an private Unternehmen, Genossenschaften und SAT mit industrieller Tätigkeit in der Branche: Herstellung von Lebensmitteln und Getränken, Abfüllung, Kalibrierung, Sortierung, Handhabung, Konservierung und Verpackung. Das Programm unterscheidet sich von der PAC, die auf landwirtschaftliche Primärbetriebe zielt. Der zweite Aufruf (2024) verfügte über 100 Mio. € an Zuschüssen, mit höchstens 4 Mio. € je Unternehmen und einer Mindestinvestition von 200.000 € für KMU. Der erste Aufruf vergab 182 Mio. € an 286 Vorhaben von 224 Unternehmen in 14 autonomen Regionen.

Das hängt von der autonomen Region ab. Andalusien gewährt zwischen 40 % (mittleres Unternehmen) und 65 % (kleines Unternehmen) der förderfähigen Ausgaben, mit höchstens 3 Mio. € je Unternehmen im Zeitraum 2023–2027. Die Region Valencia deckt bis zu 50 % für KMU, begrenzt auf 1,5 Mio. € je Aufruf. Katalonien fördert Investitionen von 40.000 € bis 5 Mio. € förderfähiger Ausgaben. Die FEADER-Aufrufe (Intervention 68422 des PEPAC) erfolgen jährlich; Sätze und Fristen legt jede Region selbst fest.

Die PAC (Gemeinsame Agrarpolitik) finanziert unmittelbar landwirtschaftliche Primärbetriebe: Landwirte, Viehhalter und Genossenschaften in der Primärproduktion. Die Förderung der Agrar- und Ernährungsindustrie (PERTE, FEADER Intervention 68422, CDTI) finanziert Verarbeitung und Vermarktung: Unternehmen, die das Endprodukt verarbeiten, verpacken, vertreiben oder weiterentwickeln. Tecnocim ist auf die zweite Gruppe spezialisiert – auf die Förderung für verarbeitende Betriebe, die Wertschöpfung auf den Rohstoff aufbauen.

Grundsätzlich ist die Bemessungsgrundlage des Abzugs um den Zuschuss zu kürzen, der auf dieselben Kosten entfällt. Umfasst das Vorhaben jedoch Tätigkeiten, die über das vom PERTE Finanzierte hinausgehen – etwa Personalkosten für Forschung, die der Zuschuss nicht deckt –, ist dieser Teil abzugsfähig: 25–42 % für Forschung und Entwicklung oder 12 % für technologische Innovation. Wer beides von Anfang an gemeinsam plant, holt den höchsten Gesamtertrag heraus. Tecnocim steuert Zuschuss und Steuerabzug aufeinander abgestimmt.

Ja, über mehrere Wege. Kit Digital bietet zwischen 3.000 € und 29.000 € für die Digitalisierung von KMU (ERP, Rückverfolgbarkeit, E-Commerce). Die KMU-Investitionslinie des PERTE Agroalimentario II finanziert MES-Systeme, industrielles IoT, kollaborative Robotik und Plattformen für die Steuerung der Lieferkette. Das CDTI hat eigene Missionen für Digitalisierung und Biotechnologie in der Ernährungswirtschaft. Zudem kommen nur 24,3 % der Branche bei der Digitalisierung voran (Observatorium MAPA/Cajamar, März 2026): Wer jetzt digitalisiert, verschafft sich in einer nachhinkenden Branche einen Vorsprung.

Ja. ICEX Next gewährt bis zu 24.000 € je KMU für Kosten der Internationalisierung (Messen, Auslandsmarketing, Markterschließung). Spanien ist der viertgrößte Exporteur der Agrar- und Ernährungswirtschaft in der EU und der größte bei Obst, Gemüse, Olivenöl und Schweinefleisch, mit einem Rekord von 51.092 Mio. € Ausfuhren im Jahr 2024. 14 % der Begünstigten von ICEX Next sind Unternehmen der Branche. Zudem sind internationale Qualitätszertifizierungen (IFS, BRC, ISO 22000) in mehreren FEADER-Aufrufen förderfähig und Voraussetzung für die Lieferung an große europäische Handelsketten.

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