Nicht rückzahlbare Zuschüsse für Unternehmen
Wir beantragen die Fördermittel, die Ihr Unternehmen nicht zurückzahlen muss: CDTI Neotec, ACCIÓ, Hazitek, Activa Startups und regionale Programme. Nicht rückzahlbare Finanzierung von bis zu 85 % der Projektkosten – für Unternehmen mit Tätigkeit in Spanien.

9.261 Mio. €
an Fördermitteln für die Privatwirtschaft in Spanien (2024)
Was sind nicht rückzahlbare Zuschüsse?
Öffentliche Förderung, die das Unternehmen nicht zurückzahlen muss. 2024 erhielt der Unternehmenssektor in Spanien 9.261 Millionen Euro an Fördermitteln.
Was heißt nicht rückzahlbar
- Öffentliche Mittel, die NICHT zurückgezahlt werden
- Keine Schulden, keine Zinsen, keine Bürgschaften
- Anders als Darlehen von ENISA oder ICO
- Bedingung: Projekt umsetzen und Mittel nachweisen
Wer Anträge stellen kann
- Kapitalgesellschaften mit Sitz in Spanien
- KMU (EU-Definition: <250 Beschäftigte)
- Keine Rückstände bei AEAT und Sozialversicherung
- Innovations-, Digital- oder Industrieprojekt
Wichtigste Programme 2026
- NEOTEC (CDTI): bis 325.000 € (85 % der Kosten)
- Hazitek (Baskenland): 93 Mio. €, bis 50 %
- ACCIÓ Startup Capital (Katalonien): bis 75.000 €
- Activa Startups: bis 9.500 € (100 % der Kosten)
Beträge und Bedingungen
- Förderquote: 35 % bis 85 % je nach Programm
- De-minimis: bis 300.000 € kumuliert in 3 Jahren
- Pflicht zur Kofinanzierung aus Eigenmitteln
- Verwendungsnachweis bei der bewilligenden Stelle
So bearbeiten wir Ihren nicht rückzahlbaren Zuschuss
Ermittlung der Möglichkeiten
Wir gleichen das Profil Ihres Unternehmens (Branche, Größe, Region, Projektart) mit den laufenden und kommenden Ausschreibungen ab. Spanien verwaltet jährlich mehr als 4.500 Förderlinien.
Prüfung der Erfolgsaussichten
Wir prüfen, ob Ihr Unternehmen die formalen Voraussetzungen erfüllt und das Projekt in die fachlichen Kriterien passt. Wir schätzen die Konkurrenz im Wettbewerbsverfahren ein und priorisieren die Programme mit der höchsten Erfolgswahrscheinlichkeit.
Vorbereitung und Einreichung
Wir verfassen den technischen Bericht, den aufgeschlüsselten Kostenplan und alle geforderten Unterlagen. Die elektronische Einreichung übernehmen wir und achten dabei auf die genaue Erfüllung der Bewertungskriterien.
Nachweis und Auszahlung
Wir begleiten die Projektdurchführung, sammeln die Belege und erstellen den Abschlussbericht. Ein Fehler im Verwendungsnachweis kann zur Rückforderung der Förderung führen (spanisches Gesetz 38/2003, Art. 37–40).
Wie viel nicht rückzahlbare Förderung kann Ihr Unternehmen erhalten?
Nicht rückzahlbare Zuschüsse decken je nach Programm und Unternehmensgröße zwischen 35 % und 85 % der Projektkosten. Die erste Analyse ist kostenlos.
Kostenlose Erstanalyse anfordernOhne Kosten, ohne Verpflichtung. Wir reichen nur aussichtsreiche Anträge ein.
Weitere Leistungen rund um Fördermittel
CDTI-Förderungen
Wir betreuen Ihre CDTI-Förderungen: PID, Neotec, Misiones und Cervera. Finanzierung von bis zu 85 % für F&E&I-Projekte.
ENISA-Darlehen
Beteiligungsdarlehen ohne Bürgschaften: Emprendedores, Jóvenes und Crecimiento. Bis 1,5 Mio. € für Start-ups und KMU. Kein Zuschuss, sondern ein Darlehen.
EU-Fördermittel
Zugang zu FEDER (EFRE), Horizonte Europa, LIFE und Next Generation EU. Direkte und indirekte europäische Finanzierung.
Nicht rückzahlbare Zuschüsse in Zahlen
9.261 M€
Fördermittel für die Privatwirtschaft in Spanien (2024)
325.000 €
Höchstbetrag NEOTEC 2026 pro Projekt
300.000 €
De-minimis-Obergrenze kumuliert (3 Jahre)
+30 Jahre
Erfahrung von Tecnocim mit öffentlicher Förderung
Häufige Fragen zu nicht rückzahlbaren Zuschüssen
Es ist eine öffentliche Förderung, die das Unternehmen nicht zurückzahlen muss, sofern es die Bedingungen der Ausschreibung erfüllt: das Projekt fristgerecht umsetzen, die erklärten Ziele erreichen und die Ausgaben korrekt nachweisen. Anders als ein zinsgünstiges Darlehen (etwa von ENISA) oder ein Beteiligungsdarlehen entsteht keine Rückzahlungspflicht und es fallen keine Zinsen an. Der spanische Begriff „fondo perdido“ beschreibt, dass die Mittel aus Sicht der bewilligenden Stelle nicht zurückfließen. Einige CDTI-Programme kombinieren einen nicht rückzahlbaren Anteil mit einem Darlehensanteil – nur der erste Teil ist ein echter Zuschuss.
Zu den wichtigsten laufenden oder regelmäßigen Programmen zählen CDTI Neotec (bis 325.000 € für junge Technologieunternehmen, Ausschreibung 2026 veröffentlicht in BOE-B-2026-10827), Hazitek der baskischen Regierung/SPRI (bis 50 % des F&E-Budgets, 93 Mio. € im Jahr 2025), ACCIÓ Startup Capital in Katalonien (bis 75.000 €), Activa Startups des spanischen Industrieministeriums (bis 9.500 € zu 100 %), ICEX Next für die Internationalisierung (bis 24.000 €), Startup Madrid (60.000–250.000 €) und INNOVA-CV in der Region Valencia. Die Ausschreibungen werden jährlich neu aufgelegt, die Antragsfenster dauern nur wenige Wochen.
Ja. Nicht rückzahlbare Zuschüsse gelten als Ertrag und gehören in die Bemessungsgrundlage des Impuesto sobre Sociedades (spanische Körperschaftsteuer). Finanziert der Zuschuss jedoch Anlagevermögen (Maschinen, Anlagen, Einrichtungen), wird der Ertrag im Takt der Abschreibung des geförderten Wirtschaftsguts erfasst, nicht zu 100 % im Jahr der Bewilligung. Das begrenzt die unmittelbare Steuerwirkung. Zudem sind Steuerabzüge für F&E&I nach Art. 35 LIS mit dem Zuschuss vereinbar: Der nicht geförderte Teil der Kosten bleibt mit 25–42 % abzugsfähig. Tecnocim stimmt die Steuerstrategie so ab, dass der kombinierte Rückfluss möglichst hoch ausfällt.
Ja, mit Grenzen. Förderungen nach der De-minimis-Regel (EU-Verordnung 2023/2831) lassen sich bis höchstens 300.000 € je Unternehmen in drei aufeinanderfolgenden Steuerjahren kumulieren (die Grenze wurde im Januar 2024 von 200.000 € angehoben). Förderungen unter besonderen Beihilferahmen (F&E, Regionalinvestitionen) folgen eigenen Regeln zur Kumulierung. In der Praxis kann ein gut beratenes KMU eine regionale F&E-Förderung mit einem Steuerabzug nach Art. 35 LIS und Beitragsermäßigungen zur Sozialversicherung für Forschungspersonal verbinden und so 50 % bis 80 % der gesamten Projektkosten decken.
Die förderfähigen Kosten hängen vom Programm ab. Am häufigsten sind: direkte Personalkosten (Gehälter der am Projekt beteiligten Forscher und Techniker), Material und Verbrauchsgüter, Ausrüstung und Maschinen (vollständig oder als Abschreibung während der Projektlaufzeit), Fremdleistungen (technische Beratung, Analysen, Prüfungen), Kosten für gewerbliche Schutzrechte (Patente, Lizenzen) sowie indirekte Gemeinkosten (üblicherweise ein fester Satz von 15 % auf die direkten Kosten). Die Ausgaben müssen unmittelbar mit dem Projekt zusammenhängen, im Förderzeitraum anfallen und mit Originalrechnungen belegt sein. Nicht förderfähig sind die abziehbare Umsatzsteuer und die Finanzierungskosten.
Die Fristen schwanken erheblich. Der Bewilligungsbescheid ergeht 3 bis 12 Monate nach Ende der Ausschreibung. Einige Programme zahlen zwischen 25 % und 75 % der Förderung zu Projektbeginn vorab aus. Die Restzahlung erfolgt nach dem Verwendungsnachweis, was weitere 3 bis 6 Monate dauern kann. Der gesamte Zyklus vom Antrag bis zur vollständigen Auszahlung kann sich über 18 Monate bis 3 Jahre erstrecken. Deshalb ist die Liquiditätsplanung entscheidend: Das Unternehmen muss die Ausgaben vorfinanzieren und erhält sie erst später zurück. Tecnocim begleitet den gesamten Zyklus, um Verzögerungen gering zu halten.
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